Dieses Buch bietet eine originelle phänomenologische Untersuchung von Achtsamkeit, Konzentration (samādhi) und Einsicht (vipassanā) innerhalb der buddhistischen Tradition. Erol Čopelj argumentiert, dass die Anwendung der phänomenologischen Methode alte buddhistische Texte neu belebt, indem sie den von ihnen beschriebenen Erfahrungen neues Leben einhaucht. Die Arbeit definiert Achtsamkeit grundlegend neu und geht über gängige Interpretationen hinaus.
Das Buch beginnt damit, wie sich Achtsamkeit im Alltag manifestiert, und geht dann zur Analyse ihrer Definition und Kultivierung in den Pāli-Nikāyas des Theravāda-Buddhismus über. Čopelj kritisiert zeitgenössische Ansichten, die Achtsamkeit mit Aufmerksamkeit gleichsetzen, und argumentiert stattdessen, dass sie einen radikalen Perspektivwechsel darstellt. Er postuliert Achtsamkeit als das Gefühl, auf einen „offenen Horizont“ eingestimmt zu sein, der sich von Edmund Husserls transzendentalem Horizont unterscheidet. Der Text unterscheidet ferner die Praxis der Kultivierung von Achtsamkeit von der phänomenologischen Epoché und eröffnet damit neue Wege für die phänomenologische Untersuchung selbst.
Warum Sie es lesen sollten:
- Gewinnen Sie ein tiefes, phänomenologisches Verständnis von Achtsamkeit und verwandten buddhistischen Konzepten.
- Erforschen Sie eine kritische Neubewertung des Verständnisses von Achtsamkeit, die ihre Gleichsetzung mit Aufmerksamkeit infrage stellt.
- Entdecken Sie tiefgreifende Verbindungen und Unterschiede zwischen buddhistischer Praxis und phänomenologischer Philosophie.
- Setzen Sie sich mit einer frischen philosophischen Perspektive auf alte buddhistische Lehren auseinander.