Die epische Geschichte von Violeta del Valle, einer Frau, deren Leben sich über einhundert Jahre erstreckt und die Zeugin der größten Umbrüche des zwanzigsten Jahrhunderts wird.
Violeta erblickt an einem stürmischen Tag im Jahr 1920 das Licht der Welt, als erstes Mädchen in einer Familie mit fünf lebhaften Söhnen. Von Beginn an wird ihr Leben von außergewöhnlichen Ereignissen geprägt sein, denn die Nachwirkungen des Ersten Weltkriegs sind noch spürbar, und fast zeitgleich mit ihrer Geburt erreicht die Spanische Grippe die Küsten ihrer südamerikanischen Heimat.
Dank der Weitsicht ihres Vaters übersteht die Familie diese Krise unbeschadet, nur um bald darauf mit einer neuen konfrontiert zu werden, als die Weltwirtschaftskrise das kultivierte Stadtleben, das sie kannte, grundlegend verändert. Ihre Familie verliert alles und ist gezwungen, sich in einen wilden und wunderschönen, aber abgelegenen Teil des Landes zurückzuziehen. Dort wird sie erwachsen, und ihr erster Verehrer wird um sie werben.
Sie erzählt ihre Geschichte in Form eines Briefes an jemanden, den sie über alles liebt, und berichtet von tiefem Herzschmerz und leidenschaftlichen Affären, von Zeiten der Armut und des Reichtums, von schrecklichem Verlust und unermesslicher Freude. Ihr Leben wird von einigen der wichtigsten Ereignisse der Geschichte geprägt sein: dem Kampf für Frauenrechte, dem Aufstieg und Fall von Tyrannen und letztlich nicht einer, sondern zwei Pandemien.
Erzählt aus der Perspektive einer Frau, deren unvergessliche Leidenschaft, Entschlossenheit und Sinn für Humor sie durch ein Leben voller Umbrüche tragen werden, präsentiert uns Isabel Allende einmal mehr ein Epos, das gleichermaßen zutiefst inspirierend und emotional ist.