Der liberale Held Balint ist im Zwiespalt mit der Politik seiner Zeit; er beschreibt lyrisch die idyllische vorindustrielle Welt des ungarischen Siebenbürgens, das später zuerst in die Hände der Nazis und dann der Kommunisten fällt, seine Liebe zu Adrienne, die mit einem unangenehmen und gefährlichen Wahnsinnigen verheiratet ist, und eine Proustsche Gesellschaft, die hilflos auf ihre eigene Zerstörung zusteuert. Dies ist ein Roman, den man kaum aus der Hand legen kann, ein Meisterwerk der Literatur des 20. Jahrhunderts, das viel bekannter sein sollte. Zuerst Anfang der 1990er Jahre in Englisch von einem kleinen Verlag veröffentlicht und ein riesiger Mundpropaganda-Erfolg, ist dies die erste Ausgabe als Hardcover und in zwei statt drei Bänden.
Warum Sie lesen sollten?
- Erforscht die Komplexität politischer und sozialer Umwälzungen durch eine fesselnde Erzählung.
- Bietet eine einzigartige Perspektive auf den Fall des ungarischen Adels und den Übergang in eine neue Ära.
- Präsentiert eine fesselnde Darstellung der idyllischen vorindustriellen Welt des ungarischen Siebenbürgens.
- Taucht ein in die Feinheiten von Liebe, gesellschaftlichen Zwängen und persönlichen Kämpfen.
Über den Autor
Miklós Bánffy ist der Autor von „Sie wurden für mangelhaft befunden und sie wurden geteilt: Die Siebenbürgen-Trilogie Bd. 2“. Er war ein ungarischer Adliger, Politiker und Schriftsteller. Bánffys Werke erforschen oft Themen wie sozialen Wandel, politische Turbulenzen und den Niedergang des Adels im Ungarn vor dem Ersten Weltkrieg. Sein Schreibstil zeichnet sich durch seine lyrische Prosa, reiche Charakterentwicklung und evocative Darstellung des historischen Settings aus.