Jeden Tag frühstückt Maria Dolz im selben Café. Und jeden Tag beobachtet sie dort ein hübsches Paar, das immer dieselbe Routine befolgt. Doch eines Tages sind sie nicht da, und sie fühlt sich auf seltsame Weise verlassen.
Erst später, als sie ein Zeitungsfoto des Mannes entdeckt, der mit halb heruntergelassenem Hemd und Stichwunden auf der Straße liegt, erkennt sie, wer das Paar ist. Einige Zeit später, als die Frau mit ihren Kindern ins Café zurückkehrt – diese werden von einem anderen Mann abgeholt – und Maria ihr ihr Beileid ausspricht, beginnt eine Verwicklung, die ein neues Licht auf diesen scheinbar willkürlichen, sinnlosen Tod wirft.
Mit „Die Verliebtheiten“ erfindet Javier Marías den Kriminalroman auf brillante Weise neu und betrachtet ihn als metaphysische Untersuchung, die sich mit existenziellen Fragen des Lebens, des Todes, der Liebe und der Moral auseinandersetzt.
Lob für „The Infatuations“:
„Faszinierend … erschreckend klar und hypnotisch unheimlich … Im Kern dieses feinsinnigen und verstörenden Romans steht eine eindringliche Meditation über die Liebe in all ihren Facetten.“ (Herald)
„Hält uns bis fast zur letzten Seite im Ungewissen“ – Financial Times
„Nur wenige Schriftsteller haben sich so intensiv mit dem klassischen (englischsprachigen) Kanon auseinandergesetzt. Als Übersetzer hat er Werke von Hardy, Yeats, Conrad, Nabokov, Faulkner, Updike, Salinger und vielen anderen ins Spanische übertragen. Als Romancier hat er Spuren dieser Autoren in sein Werk eingewoben und zeigt dabei eine deutliche Verbundenheit mit Shakespeare und Sterne sowie mit Cervantes und Proust.“ (Guardian)