Das Buch „Das Gen“ umspannt den Globus und mehrere Jahrhunderte und erzählt die Geschichte der Suche nach der Entschlüsselung des Mastercodes, der den Menschen ausmacht und definiert, der unsere Form und Funktion bestimmt.
Die Geschichte des Gens beginnt 1856 in einem abgelegenen Augustinerkloster in Mähren, wo ein Mönch zufällig auf die Idee einer „Einheit der Vererbung“ stößt. Sie überschneidet sich mit Darwins Evolutionstheorie und kollidiert mit den Schrecken der nationalsozialistischen Eugenik in den 1940er Jahren. Das Gen revolutioniert die Nachkriegsbiologie. Es verändert unser Verständnis von Sexualität, Temperament, Entscheidungsfreiheit und freiem Willen. Vor allem aber ist dies eine Geschichte, die von menschlichem Erfindungsgeist und unermüdlichem Forscherdrang getragen wird – von Charles Darwin und Gregor Mendel über Francis Crick, James Watson und Rosalind Franklin bis hin zu den Tausenden von Wissenschaftlern, die noch immer daran arbeiten, den Code der genetischen Informationen zu entschlüsseln.
Dies ist eine epische, bewegende Geschichte über die Verwirklichung einer wissenschaftlichen Idee, geschrieben vom Autor von „ Der Kaiser aller Krankheiten“ . Doch wie ein roter Faden zieht sich durch „Das Gen“ auch eine intime Geschichte – die Geschichte von Mukherjees eigener Familie und deren wiederkehrendem Muster psychischer Erkrankungen. Sie erinnert uns daran, dass Genetik für den Alltag von entscheidender Bedeutung ist. Diese Fragen sind heute umso dringlicher, da wir lernen, das menschliche Genom zu „lesen“ und zu „schreiben“ – und damit das Potenzial freisetzen, das Schicksal und die Identität unserer Kinder zu verändern.
Majestätisch in seinem Anspruch und unerschrocken in seiner Ehrlichkeit, liefert „Das Gen“ uns eine definitive Darstellung der fundamentalen Einheit der Vererbung – und eine Vision sowohl der Vergangenheit als auch der Zukunft der Menschheit.