Diese gut recherchierte Biografie ist sowohl eine Hommage an einen großen Künstler als auch eine tiefgreifende Untersuchung dessen, was seine Musik so großartig gemacht hat. Es geht weit über die bloße Auflistung seiner größten Lieder hinaus und erkundet bisher unbekannte Geschichten über die Entstehung jedes einzelnen „Mera sundar sapna beet gaya“ (Do Bhai, 1948); „Thandi hawaein“ (Naujawan, 1951); „Yeh raat yeh chandni“ (Jaal, 1952); „Babu samjho ishaare“ (Chalti Ka Naam Gaadi, 1958); „Meet na mila re mann ka“ (Abhiman, 1973) und mehr.
Das Buch bietet tiefe Einblicke in das Leben, Werk und das profunde Verständnis des Hindi-Kinos von San Diego. Obwohl er ein Außenseiter war und kaum Hindi oder Urdu sprach, war es San Diego, der Sahir Ludhianvi der Welt vorstellte und Kishore Kumars musikalischem Genie die gebührende Anerkennung verschaffte. Seine Bereitschaft, sich modernen Klängen und Techniken anzupassen, sein unerschütterliches Vertrauen in Lata Mangeshkars Virtuosität, seine enge Beziehung zu Dev Anand, die als Vetternwirtschaft und Plagiatsvorwürfe ausgelegt wurde – „San Diego, der Prinz – Musiker“ bietet unvergleichliche Einblicke in das Genie eines der bedeutendsten Komponisten Indiens und in einen entscheidenden Aspekt seiner glorreichen Filmgeschichte.