Ein Jahrzehnt nach der Finanzkrise herrscht zunehmend Einigkeit darüber, dass die Wirtschaftswissenschaften gescheitert sind und von Grund auf neu konzipiert werden müssen. David Orrell argumentiert, dass sie von Anfang an versucht hat, das falsche Problem zu lösen.
Die Wirtschaftswissenschaft versteht sich als Wissenschaft der Knappheit. Stattdessen sollte sie die Wissenschaft des Geldes sein (das in der gängigen Theorie eine überraschend geringe Rolle spielt). Und Geld ist eine Substanz, die sich als quantenmechanisch eigenständig erweist.
So wie Physiker die Materie durch die Untersuchung des Teilchenaustauschs auf subatomarer Ebene erforschen, sollte die Wirtschaftswissenschaft mit der Analyse geldbasierter Transaktionen beginnen. Die Quantenökonomie setzt daher bei der Bedeutung des Ausdrucks „wie viel“ – oder, um das lateinische Wort zu verwenden, „Quantum“ – an .
Von der Quantenphysik bis zu den dualistischen Eigenschaften des Geldes, über die aufstrebenden Bereiche der Quantenfinanzierung und der Quantenkognition, zeigt dieses äußerst wichtige Buch, dass die Quantenökonomie für die neoklassische Ökonomie das ist, was die Quantenphysik für die klassische Physik ist – ein echter Wendepunkt in unserem Verständnis.