Salman Rushdie gilt als Erzähler von höchstem Rang, der durch seine brillante, oft schonungslose Prosa Wahrheiten über unsere Gesellschaft und Kultur offenbart. In seiner neuesten Sammlung von Sachbüchern vereint er nun tiefgründige und inspirierende Essays, Kritiken und Reden, die seine Beziehung zum geschriebenen Wort beleuchten und seinen Platz als einer der originellsten Denker unserer Zeit festigen.
Eine Sammlung von Texten, die zwischen 2003 und 2020 entstanden sind. Sprachen der Wahrheit Rushdies Buch schildert seine intellektuelle Auseinandersetzung mit einer Zeit tiefgreifender kultureller Umbrüche. Er entführt den Leser in ein breites Themenspektrum und ergründet das Wesen des Erzählens als menschliches Bedürfnis. Was dabei herauskommt, ist in vielerlei Hinsicht eine Liebeserklärung an die Literatur selbst. Rushdie erkundet, was ihm die Werke von Autoren wie Shakespeare, Cervantes, Samuel Beckett, Eudora Welty und Toni Morrison bedeuten, sei es auf dem Papier oder im persönlichen Kontakt. Er geht der Frage nach, was „Wahrheit“ bedeutet, schwelgt in der lebendigen Formbarkeit der Sprache und den kreativen Verbindungen zwischen Kunst und Leben und betrachtet Migration, Multikulturalismus und Zensur aus einer neuen Perspektive.
Jede Seite wird durch Rushdies unverwechselbaren Witz und seine brillante Stimme belebt. Sprachen der Wahrheit bietet die bisher scharfsinnigsten analytischen Ansichten des Autors zur Entwicklung von Literatur und Kultur, während er uns gleichzeitig auf eine berauschende Reise durch seine eigene überschäumende und furchtlose Fantasie mitnimmt.