Ein brillantes Buch, das die Unwahrscheinlichkeit als Motor des Lebens feiert, vom gefeierten Autor von „Das egoistische Gen“ und „Der blinde Uhrmacher“ .
Das menschliche Auge ist so komplex und funktioniert so präzise, dass man meinen könnte, seine heutige Form und Funktion müssten das Ergebnis gezielter Planung sein. Wie konnte ein so komplexes Gebilde zufällig entstehen? Richard Dawkins widmet sich diesem Thema – in einem Werk, das die New York Times als „Meisterwerk“ bezeichnete – und entwickelt ein sorgfältig begründetes und liebevoll illustriertes Argument für die evolutionäre Anpassung als Mechanismus des Lebens auf der Erde.
Die Metapher des Mount Improbable steht für die Verbindung von Perfektion und Unwahrscheinlichkeit, die sich in der scheinbar „geplanten“ Komplexität des Lebens manifestiert. Dawkins führt den Leser gekonnt auf eine atemberaubende Reise durch die Pässe und über die vielen Gipfel des Berges und zeigt so, dass der Weg zur Perfektion, der auf unwahrscheinlichen Wegen beschritten wird, Zeit braucht. Eindrucksvolle Illustrationen begleiten Dawkins’ eindrucksvolle Beschreibungen außergewöhnlicher Anpassungen, wie etwa die artenreichen Feigenbestände, die kunstvolle Seidenwelt der Spinnen und die Entwicklung von Flügeln bei flugunfähigen Tieren. Und durch all das zieht sich der Faden der DNA, des Moleküls des Lebens, das auf seiner unendlichen Reise durch die Zeit für sein eigenes Schicksal verantwortlich ist.
„Climbing Mount Improbable“ ist ein Buch von großer Wirkung und großem Können, geschrieben vom prominentesten Darwinisten unserer Zeit.