Ein Buchclub-Beitrag von Malcolm Gladwell, Susan Cain, Daniel Pink und Adam Grant (NEXT BIG IDEA) darüber, wie man die Fallstricke von zu wenig und zu viel Komplexität vermeidet.
„Wesentliche Einblicke in das Wesen menschlicher Entscheidungen.“ ROBERT CIALDINI, Bestsellerautor von Beeinflussen
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In dieser bahnbrechenden Untersuchung der Funktionsweise unseres Gehirns erklärt der Psychologe Professor Kevin Dutton, dass wir durch das Verständnis der Natur unseres angeborenen Schwarz-Weiß-Denkens besser gerüstet sind, die Grauzonen des Lebens zu bewältigen und differenziertere und klügere Entscheidungen zu treffen.
Unser Gehirn ist darauf ausgelegt, zu sortieren, zu kategorisieren und Grenzen zu ziehen. So navigieren wir durch die Flut an alltäglichen Informationen. Doch stellen Sie sich vor, Sie verfehlen eine Prüfung um nur ein Prozent. Oder Sie werden mit nur 1,6 km/h über dem Tempolimit erwischt. Irgendwo müssen wir eine Grenze ziehen, sagen wir. Aber Grenzen können unnütz oder sogar gefährlich sein, wenn sie dort gezogen werden, wo sie nicht erwünscht sind, oder wenn sie zu grob gezogen werden.
Indem wir in Kategorien wie „wir“ oder „die anderen“ und „dies“ oder „das“ denken, isolieren wir uns von Ideen, denen wir nicht zustimmen, und von Menschen, die nicht so sind wie wir. Wir hören der anderen Seite der Argumentation nicht zu, und die Weltanschauungen polarisieren sich. Intoleranz und Extremismus breiten sich aus. Die Menschheit hat durch binäre Entscheidungen überlebt, doch solches Denken könnte uns auch zerstören. Wir mögen zwar darauf programmiert sein, in Schwarz-Weiß zu denken, aber ein differenziertes Denken ist der Schlüssel zu unserer kognitiven Zukunft.