Chitrita Banerji, eine der renommiertesten Kulinarhistorikerinnen unserer Zeit, wuchs in einem kulinarisch geprägten Elternhaus in Kalkutta auf. Nach ihrem Studium in Harvard ging sie kurz nach dem indisch-pakistanischen Krieg von 1971 nach Dhaka und kehrte später in die USA zurück. Die Jahre, die sie dort verbrachte, inspirierten sie zu einer erfolgreichen schriftstellerischen Karriere.
In ihren Memoiren, die wie ein Drei-Gänge-Menü mit einem ironischen Unterton gestaltet sind, zeichnet sie ein fesselndes Bild eines Lebens, das auf bewegende und unerwartete Weise mit Essen verwoben ist. Anhand lebhaft geschilderter Familienmahlzeiten und anderer bedeutsamer kulinarischer Begegnungen in persönlichem wie politischem Kontext enthüllt Banerji, wie Essen eine prägende Rolle in ihren Erfahrungen von Liebe, Abenteuer, Konflikt, Verlust und Versöhnung gespielt hat. Dabei stellt sie uns die für sie wichtigsten Gerichte und Getränke vor – Kadam Bhais Enten-Bhuna, den Lieblingstee ihres Vaters, winterliche Köstlichkeiten wie Narkel Naru, ein Hühnchensandwich aus ihrer Kindheit – und bezaubert uns mit ihrer erhabenen und bezaubernden Prosa.