Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wird Pirbhai, ein jugendlicher Arbeitssuchender, aus seinem Dorf in Indien verschleppt, um für die Briten an der Ostafrikanischen Eisenbahn zu arbeiten. Eines Tages begeht Pirbhai eine Tat, die sein Überleben sichern soll und die ihn für immer verfolgen und die Zukunft seiner Familie über Jahre hinweg prägen wird.
Pirbhais Kinder werden unter den Jacaranda-Bäumen und der sengenden Sonne Kampalas in den letzten Tagen der britischen Kolonialherrschaft geboren und erwachsen. Während Uganda auf die Unabhängigkeit und eine Militärdiktatur zusteuert, werden Pirbhais Enkelinnen Latika, Mayuri und Kiya, drei Schwestern, in einem gespaltenen Land erwachsen. Jede von ihnen geht ihren eigenen Weg in die Zukunft und muss dabei das Schweigen der Geschichte, die sie geerbt haben, mit sich tragen. 1972, unter Idi Amins brutalem Regime und der Vertreibung der Südasiaten, bleibt der Familie nichts anderes übrig, als zu fliehen, und im Chaos hinterlassen sie etwas Verheerendes.
Während Pirbhais Enkelkinder, über die ganze Welt verstreut, im Exil in Toronto wieder zueinanderfinden, trifft ein Brief ein, der den Familienstreit neu entfacht. Er zwingt jede Generation, sich zu fragen, wie weit sie zu gehen bereit ist und wem sie sich widersetzen will, um ihren Platz in der Welt zu sichern.