Dzongsar Khyentse zählt zu den kreativsten und innovativsten jungen tibetisch-buddhistischen Lamas der Gegenwart. Der Regisseur zweier Spielfilme mit buddhistischen Themen (der internationale Erfolg „The Cup“ und „Travelers and Magicians“) ist ein provokanter Lehrer, Künstler und Dichter, der auch unter westlichen Buddhisten große Bekanntheit und Bewunderung genießt.
Khyentse wendet sich von herkömmlichen Darstellungen buddhistischer Lehren ab und fordert die Leser auf, sich ihrer eigenen Überzeugungen zu vergewissern, bevor sie sich als Buddhisten bezeichnen. Mit Witz und Ironie ermutigt er sie, die oberflächlichen Aspekte des Buddhismus – die Faszination für Gebetsketten, Weihrauch und exotische Gestalten in Roben – zu überwinden und zum Kern der Lehre Buddhas vorzudringen.
Dieses Buch erklärt im Wesentlichen, was einen Buddhisten ausmacht: jemanden, der die Vergänglichkeit des Lebens tiefgründig versteht und weiß, wie unsere Emotionen uns in einem Kreislauf des Leidens gefangen halten können. Khyentse stellt die Grundprinzipien des Buddhismus in einfacher Sprache dar und verwendet Beispiele, die jeder nachvollziehen kann.