Die definitive Geschichte der britischen Abenteurer, die die Schützengräben des Ersten Weltkriegs überlebten und anschließend ihr Leben riskierten, um den Mount Everest zu besteigen.
Am 6. Juni 1924 brachen zwei Männer von einem Lager auf, das auf einem Eisvorsprung in 7000 Metern Höhe, unweit des Nordsattels des Mount Everest, lag. George Mallory, 37 Jahre alt, war Großbritanniens bester Bergsteiger. Sandy Irvine war ein 22-jähriger Student der Universität Oxford mit wenig Erfahrung im Bergsteigen. Keiner von beiden kehrte zurück.
Gestützt auf über ein Jahrzehnt intensiver Forschung, lässt der Bestsellerautor und Abenteurer Wade Davis die heldenhaften Leistungen von Mallory und seinen Mitstreitern lebendig werden und bettet ihre bedeutenden Erfolge in einen umfassenden historischen Kontext ein: von den imperialen Ambitionen Großbritanniens im 19. Jahrhundert bis zum Krieg, der Mallorys Generation prägte. Ihr Land war zerrissen, und die Everest-Expeditionen wurden zu einem kraftvollen Symbol nationaler Wiedergutmachung und Hoffnung. In seiner tiefgründigen Auseinandersetzung zeichnet Davis ein zeitloses Porträt dieser außergewöhnlichen Männer und ihrer bewegten Zeit.