Jagdgesellschaften in prächtigen Landhäusern, turbulente Szenen im Parlament und das luxuriöse Leben in Budapest bilden die Kulisse für diesen packenden, vorausschauenden Roman, der eine erschütternde Anklage gegen die Frivolität der Oberschicht und politische Torheit darstellt, in der gute Manieren Gleichgültigkeit und Brutalität verbergen. Abady wird sich der Not einer Gruppe rumänischer Bergbauern bewusst und setzt sich für ihre Sache ein, während Gyeroffy seine Ressourcen an den Spieltischen verschwendet und damit den Niedergang des österreichisch-ungarischen Reiches selbst widerspiegelt.
Warum Sie es lesen sollten:
- Erforscht die Themen der Frivolität der Oberschicht und der politischen Torheit.
- Zeigt eine erschreckende Anklage gegen gesellschaftliche Gleichgültigkeit und Brutalität, verborgen unter guten Manieren.
- Präsentiert den Protagonisten Abady, der sich für die Sache rumänischer Bergbauern einsetzt.
- Spiegelt den Niedergang des österreichisch-ungarischen Reiches durch die selbstzerstörerischen Handlungen des Charakters Gyeroffy wider.
Über den Autor
Miklós Bánffy ist der Autor von „Sie wurden gezählt“, dem ersten Band der Siebenbürgen-Trilogie. Er bringt eine einzigartige Perspektive in die Erforschung von Themen wie sozialer Klasse, politischer Intrigen und dem Niedergang eines Imperiums ein. Seine erzählerische Meisterschaft zeigt sich in seiner Fähigkeit, unvergessliche Charaktere in einem minutiös detaillierten historischen Hintergrund zu schaffen. Bánffys Werk gilt als bedeutender Beitrag zur literarischen Fiktion.