Die moderne Welt basiert auf Rohstoffen – vom Öl, das unsere Autos antreibt, bis zu den Metallen, die unsere Smartphones mit Energie versorgen.
Wir machen uns selten Gedanken darüber, woher sie kommen. Aber das sollten wir.
In „Die Welt zu verkaufen“ lüften zwei führende Journalisten den Schleier über einem der am wenigsten untersuchten Bereiche der Wirtschaft: den Machenschaften der milliardenschweren Rohstoffhändler, die die Ressourcen der Erde kaufen, horten und verkaufen.
Es ist die Geschichte, wie eine Handvoll draufgängerischer Geschäftsleute zu unverzichtbaren Zahnrädern auf den globalen Märkten wurden: Sie ermöglichten eine enorme Ausweitung des internationalen Handels und verbanden ressourcenreiche Länder – egal wie korrupt oder kriegsgeplagt – mit den Finanzzentren der Welt.
Und es ist die Geschichte davon, wie einige Händler unermessliche politische Macht erlangten, direkt vor den Augen westlicher Regulierungsbehörden und Politiker – indem sie Saddam Hussein beim Verkauf seines Öls halfen, die libysche Rebellenarmee während des Arabischen Frühlings unterstützten und trotz strenger Sanktionen Geld an Wladimir Putins Kreml weiterleiteten.
Das Ergebnis ist eine aufschlussreiche Reise durch die wildesten Gebiete der Weltwirtschaft sowie ein erhellender Leitfaden, wie der Kapitalismus wirklich funktioniert.