„Das Wort für Welt ist Wald“ ist eine eindringliche und bewegende Science-Fiction-Novelle von Ursula K. Le Guin, die ursprünglich 1972 in Harlan Ellisons Anthologie „Again, Dangerous Visions“ erschien. Sie wurde später mit dem Hugo Award ausgezeichnet und zählt bis heute zu Le Guins scharfsinnigsten Werken, in denen sie die Folgen von Kolonialisierung, ökologischer Zerstörung und kulturellem Imperialismus untersucht.
Die Geschichte spielt auf dem üppig bewaldeten Planeten Athshe und stellt die einheimischen Athsheaner – friedliebende, traumgetriebene Wesen, die im Einklang mit der Natur leben – den gewalttätigen und ausbeuterischen terranischen Kolonisten von der Erde gegenüber. Als die Invasoren beginnen, die einheimische Bevölkerung zu versklaven und die Wälder zu verwüsten, sind die Athsheaner gezwungen, die Konsequenzen ihres gewaltsamen Widerstands zu tragen.
Le Guins Werk bietet eine tiefgründige philosophische und moralische Erzählung über Macht, Widerstand und die Folgen des Verlusts der Verbindung zur Natur und des inneren Friedens.
Warum sollte man dieses Buch lesen?
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Klassische Umwelt- und antikoloniale Botschaft: Eine vorausschauende Kritik am Imperialismus und an der ökologischen Ausbeutung.
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Hugo-Preisträger: Ausgezeichnet für seine herausragende Erzählkunst im Bereich Science-Fiction.
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Kurz, aber oho: Eine kompakte Novelle mit immenser emotionaler und intellektueller Wirkung.
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Visionäre Weltgestaltung: Athshe ist eine vollständig ausgedachte, lebendige Welt, die Le Guins Talent für die Erschaffung glaubwürdiger außerirdischer Gesellschaften widerspiegelt.
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Essentielles von Le Guin: Ideal für Leser, die Die linke Hand der Dunkelheit oder Die Enteigneten bewundern, zeigt dieses Werk ihre politischen und ethischen Anliegen in einer schärferen, kompakteren Form.
Über den Autor
Ursula K. Le Guin (1929–2018) war eine der gefeiertsten und einflussreichsten Science-Fiction- und Fantasy-Autorinnen des 20. Jahrhunderts. In ihrer fast sechs Jahrzehnte umspannenden Karriere stellte sie die Normen der spekulativen Fiktion infrage, indem sie ihre Werke mit anthropologischen Erkenntnissen, feministischer Theorie, ökologischem Bewusstsein und taoistischer Philosophie verband. Le Guins Hainish-Zyklus , die Erdsee- Reihe und ihre Einzelwerke brachten ihr zahlreiche Hugo-, Nebula- und Locus-Awards ein, und ihr Einfluss reicht weit über die Grenzen des Genres hinaus. Ihr Werk inspiriert Leser und Schriftsteller bis heute dazu, kritisch über Macht, Identität und unser Verhältnis zur Welt nachzudenken.