Die preisgekrönte Autorin Ayelet Gundar-Goshen kehrt mit einer aktuellen und spannenden Erkundung der Bruchlinien in einer Gemeinschaft, einer Schule und einer Familie zurück, als eine Mutter beginnt, ihren jugendlichen Sohn zu verdächtigen, ein schreckliches Verbrechen begangen zu haben.
Lilach hat alles: ein wunderschönes Haus im Herzen des Silicon Valley, einen erfolgreichen Ehemann und eine stabile Ehe sowie ihren Teenager-Sohn Adam, zu dem sie sich schon immer besonders verbunden gefühlt hat. Die Familie, israelische Einwanderer, lebt mittlerweile so lange in den USA, dass sie sie als ihre Heimat betrachten. Doch nach einem brutalen Anschlag auf eine örtliche Synagoge, der ihr Sicherheitsgefühl erschüttert, meldet sich Adam zu einem Selbstverteidigungskurs an, der von einem ehemaligen Offizier der israelischen Spezialeinheiten geleitet wird. Dort findet er zum ersten Mal Selbstvertrauen und ein Gefühl der Zugehörigkeit.
Dann schlägt das Schicksal erneut zu: Ein afroamerikanischer Junge stirbt auf einer Hausparty, offenbar an einer Drogenüberdosis. Obwohl er ein Klassenkamerad von Adam war, behauptet dieser, ihn nicht zu kennen. Doch Gerüchte machen die Runde, der Tod sei kein Unfall gewesen und Adam und seine neuen Freunde hätten eine gemeinsame Vergangenheit mit Jamal. Als immer mehr Details ans Licht kommen und die Rassenspannungen in der Gemeinde wieder aufflammen, beginnt Lilach alles infrage zu stellen, was sie über ihren Sohn zu wissen glaubte. Könnten ihre schlimmsten Befürchtungen wahr werden? Hat ihr stiller, zurückgezogener Sohn etwas mit Jamals Tod zu tun?
Gelobt wurde es dafür, dass es „einer Thrillerhandlung emotionale Tiefe verleiht“ ( New York Times Book Review). In ihrem Roman „Waking Lions“ vereint Ayelet Gundar-Goshen erneut packende Spannung, hervorragendes Schreiben und messerscharfe Einblicke in die Bruchlinien von Rasse, Identität und Privilegien sowie in die dunklen Geheimnisse, die wir vor denen verbergen, die wir am meisten lieben.