ICH In ihrem Buch „ Der Wert von allem“ stellt Mariana Mazzucato konventionelles ökonomisches Denken infrage, indem sie hinterfragt, wie wir Wert in modernen Volkswirtschaften definieren. Sie argumentiert, dass Finanzspekulation und Rent-Seeking-Verhalten den Kapitalismus verzerrt haben und es einigen Sektoren ermöglichen, Reichtum abzuschöpfen, anstatt ihn zu schaffen. Anhand von Analysen aus Branchen wie Technologie, Finanzen und Pharmazie deckt sie auf, wie Wirtschaftspolitiken kurzfristigen Profit über das langfristige gesellschaftliche Wohlergehen gestellt haben.
Mazzucato plädiert eindringlich für eine Neudefinition von Wertschöpfung und fordert Regierungen und Unternehmen auf, sich auf produktive Investitionen und Innovationen anstatt auf bloße Gewinnmaximierung zu konzentrieren. Dieses Buch ist ein mutiger Aufruf, Wirtschaftssysteme zu überdenken, um nachhaltiges und inklusives Wachstum zu gewährleisten.
Warum Sie dieses Buch lesen sollten
- Bietet eine neue Perspektive darauf, was wirklich wirtschaftlichen Wert schafft.
- Kritisiert die Finanzialisierung der Volkswirtschaften und deren Auswirkungen auf die Ungleichheit.
- Untersucht die Rolle des Staates bei der Gestaltung von Innovation und langfristigem Wirtschaftswachstum.
- Verfasst von einem der einflussreichsten Ökonomen der Welt, bietet dieses Buch Einblicke für politische Entscheidungsträger, Wirtschaftsführer und Akademiker.
- Ein Muss für alle, die sich für wirtschaftliche Gerechtigkeit, öffentliche Politik und die Zukunft des Kapitalismus interessieren.
Über den Autor
Mariana Mazzucato ist eine führende Ökonomin und Professorin am University College London mit den Schwerpunkten Innovation und öffentliche Politik. Sie berät Regierungen und internationale Organisationen in wirtschaftspolitischen Fragen und betont dabei die Rolle des Staates als Innovationsförderer. Ihre Bücher, darunter „The Entrepreneurial State“ und „Mission Economy“ , haben die Diskussionen über Kapitalismus, Wachstum und Wertschöpfung maßgeblich geprägt.