Wir verbringen den Großteil unserer wachen Zeit bei der Arbeit – in Berufen, die wir oft unbedacht in jungen Jahren gewählt haben. Und doch fragen wir uns selten, wie wir dorthin gekommen sind oder was uns unsere Berufe bedeuten.
„Die Freuden und Leiden der Arbeit“ ist eine Erkundung der Freuden und Gefahren des modernen Arbeitsplatzes. Das Buch schildert eindrücklich, was Menschen Tag und Nacht tun, um die hektische Welt von heute am Laufen zu halten. Mit philosophischem Blick und seiner unverkennbaren Mischung aus Witz und Weisheit führt uns Alain de Botton durch ein bewusst vielseitiges Spektrum an Berufen – von der Raketenwissenschaft über die Keksherstellung und die Buchhaltung bis hin zur Kunst – auf der Suche nach dem, was Arbeit entweder erfüllend oder seelenzerstörend macht.
Dabei versucht er, einige der drängendsten Fragen zur Arbeit zu beantworten: Warum arbeiten wir? Was macht sie angenehm? Welchen Sinn hat sie? Und warum verausgaben wir uns täglich nicht nur selbst, sondern auch den Planeten? Alain de Bottons „Lied an die Beschäftigungen“ ist, wie gewohnt klar, geistreich und einfallsreich, eine Hommage an und zugleich eine Erkundung eines allzu oft vernachlässigten Lebensaspekts – ein Buch, das die wahre Bedeutung der Arbeit in unserem Leben aufschlussreich beleuchtet.