Ein dramatischer Bericht über das verheerende Erdbeben am Mount Everest – und die Rückkehr zum Gipfel.
Am 25. April 2015 bestieg Jim Davidson den Mount Everest, als ein Erdbeben der Stärke 7,8 Lawinen auslöste, die ihn und sein Team von der einzigen Fluchtroute versperrten und sie in fast 6.000 Metern Höhe einschlossen. Es war das stärkste Erdbeben in Nepal seit 81 Jahren und forderte etwa 8.900 Todesopfer. Dieser Tag ging als der tödlichste in die Geschichte des Mount Everest ein, mit 18 Toten am Berg.
Nach zwei beunruhigenden Tagen auf dem Mount Everest wurde Davidsons Team per Hubschrauber gerettet. Die Erfahrung hatte ihn tief erschüttert, und trotz seiner 33 Jahre Erfahrung im Bergsteigen und als Expeditionsleiter war er sich nicht sicher, ob er jemals zurückkehren würde. Doch angesichts des Risikos und der Ungewissheit kehrte er 2017 zurück und erreichte schließlich seinen Traum vom Gipfel.
Spannend und fesselnd schildert „ Der nächste Everest“ die Erlebnisse während der größten Katastrophe, die den Berg je getroffen hat. Davidsons geologischer und umweltwissenschaftlicher Hintergrund qualifiziert ihn in besonderem Maße, die Vorgänge dieser Naturkatastrophe zu erklären und zu verdeutlichen, warum die seismischen Gefahren unter Nepal heute noch größer sind. Doch diese Geschichte handelt nicht von der „Bezwingung“ des höchsten Berges der Welt. Vielmehr zeigt sie, wie die Akzeptanz von Veränderungen, Herausforderungen und Unsicherheit jeden darauf vorbereitet, seinen „nächsten Everest“ im Leben zu meistern.