Smartphones in unseren Taschen und computerähnliche Gehirne. Die Unwägbarkeiten der Spieltheorie und der Evolutionsbiologie. Sich selbst replizierende Mondbasen und Atomwaffen. All das trägt die Handschrift eines bemerkenswerten Mannes: John von Neumann.
Robert Neumann, geboren um die Jahrhundertwende in Budapest, zählt zu den einflussreichsten Wissenschaftlern aller Zeiten. Seine Kollegen waren überzeugt, er besäße das schnellste Gehirn der Welt – ohne jeden Zweifel. Er spielte eine entscheidende Rolle im Manhattan-Projekt und trug maßgeblich zur Entwicklung der Geopolitik des Kalten Krieges und der modernen Wirtschaftstheorie bei. Er schuf den ersten programmierbaren Digitalrechner. Er sagte das Potenzial der Nanotechnologie voraus und erörterte bis zu seinem Tod die Grenzen von Gehirn und Computer – und wie diese überwunden werden könnten.
Ananyo Bhattacharya nimmt uns mit auf eine erstaunliche Reise und erforscht, wie eine Kombination aus Genie und einzigartigen historischen Umständen es einem einzelnen Mann ermöglichte, so viele verschiedene Wissenschaftsbereiche zu durchdringen und überall, wo er hinkam, Revolutionen auszulösen.
Aufschlussreich und erhellend – „ Der Mann aus der Zukunft“ ist eine fesselnde intellektuelle Biografie des visionären Denkers, der unser Jahrhundert geprägt hat.