Der Debütroman des Nobelpreisträgers Wole Soyinka erzählt die Geschichte einer Gruppe von Freunden, die in Nigeria nach der Unabhängigkeit mit politischer Korruption und kultureller Unsicherheit konfrontiert sind.
Die seit der High School befreundeten Egbo, Bandele, Sagoe, Sekoni und Kola sind nach ihrem Auslandsstudium nach Lagos zurückgekehrt. Während sie sich mit ausgelassenen Partys, Liebesgeschichten, philosophischen Debatten und beruflichen Dilemmata auseinandersetzen, ringen sie darum, die kulturellen Traditionen und westlichen Einflüsse, die sie geprägt haben – und die ihr Land noch immer spalten –, miteinander in Einklang zu bringen.
In „Die Dolmetscher“ verwebt Soyinka gekonnt Erinnerungen an die Vergangenheit mit Szenen der Gegenwart, während die Freunde einer ungewissen Zukunft entgegengehen. Das Ergebnis ist eine lebendig gestaltete fiktive Welt in Prosa, die mühelos zwischen Satire und Tragödie wechselt.
„Kein anderer Schriftsteller hat eine so einzigartige Stellung im politischen und kulturellen Leben seiner Nation wie Soyinka.“ Ben Okri
„Wole Soyinka ist eine nigerianische Ikone.“ (Guardian)
„Ausführlich, eindrucksvoll und oft auch wunderschön geschrieben.“ – The Times