„Die große Transformation“ ist ein wegweisendes Werk des Ökonomen und Historikers Karl Polanyi, das erstmals 1944 erschien. Das Buch untersucht die Ursprünge und Folgen des Aufstiegs der Marktwirtschaft im 19. Jahrhundert und deren tiefgreifende Auswirkungen auf die Gesellschaft. Polanyi argumentiert, dass der Übergang von traditionellen zu marktorientierten Wirtschaftssystemen zu erheblichen sozialen Umwälzungen und dem Zerfall sozialer Bindungen führte. Das Buch gilt als grundlegendes Werk der Wirtschaftsgeschichte und -soziologie und kritisiert die Vorstellung eines sich selbst regulierenden Marktes.
Warum Sie dieses Buch lesen sollten
- Es bietet eine aufschlussreiche Kritik an der Entwicklung des modernen Kapitalismus und seinen sozialen Folgen.
- Das Buch ist auch heute noch hochaktuell und bietet eine historische Perspektive auf die Herausforderungen des globalen Kapitalismus.
- Ideal für Leser, die sich für Wirtschaftswissenschaften, Geschichte und Sozialtheorie interessieren.
Über den Autor
Karl Polanyi (1886–1964) war ein ungarischer Ökonom und Sozialtheoretiker, der vor allem für seine Kritik an der klassischen Wirtschaftstheorie und seine Arbeiten zur Entwicklung von Marktgesellschaften bekannt ist. „Die große Transformation“ ist sein einflussreichstes Werk und bietet eine tiefgreifende Analyse der Wirtschaftssysteme, die die moderne Welt geprägt haben.