In ihrem Buch „Der unternehmerische Staat“ stellt Mariana Mazzucato die weitverbreitete Annahme infrage, dass Innovation und Wirtschaftswachstum ausschließlich von Unternehmern des Privatsektors getragen werden. Anhand detaillierter Fallstudien – darunter die Technologie hinter dem iPhone, Pharmazeutika und erneuerbare Energien – zeigt sie, wie staatlich geförderte Forschung und Investitionen entscheidend zur Entwicklung bahnbrechender Innovationen beigetragen haben.
Mazzucato argumentiert, dass Regierungen eine aktive und risikobereite Rolle bei der Innovationsförderung spielen, die Vorteile dieser Investitionen jedoch häufig privatisiert werden. Sie fordert eine Neubewertung der Wirtschaftspolitik, um sicherzustellen, dass öffentliche Beiträge zur Innovation anerkannt und angemessen vergütet werden.
Warum Sie dieses Buch lesen sollten
- Entkräftet Mythen über die Dominanz des Privatsektors im Bereich Innovation.
- Unterstreicht die entscheidende Rolle staatlicher Investitionen bei technologischen Durchbrüchen.
- Stellt wirtschaftliche Narrative in Frage, die die Rolle des Staates bei der Gestaltung von Märkten herunterspielen.
- Bietet Einblicke, wie öffentlich-private Partnerschaften für ein gerechteres Wirtschaftswachstum umstrukturiert werden können.
- Unverzichtbare Lektüre für politische Entscheidungsträger, Unternehmer und alle, die sich für die Ökonomie der Innovation interessieren.
Über den Autor
Mariana Mazzucato ist eine international anerkannte Ökonomin mit Schwerpunkt Innovationspolitik. Sie war als Beraterin für die Vereinten Nationen, die Europäische Kommission und verschiedene nationale Regierungen tätig. Ihre Forschung hat die Debatten über ökonomischen Wert, öffentliche Investitionen und nachhaltiges Wachstum maßgeblich geprägt.