Ausgehend von den osmanischen Eroberungen im 16. Jahrhundert verfolgt dieses wegweisende Werk die Geschichte der Araber durch die Ära des europäischen Imperialismus und die Rivalität der Supermächte im Kalten Krieg bis hin zur heutigen unipolaren amerikanischen Vorherrschaft. Anhand von Schriften und Augenzeugenberichten jener, die die turbulenten Jahre der arabischen Geschichte miterlebt haben, lässt „Die Araber“ unterschiedliche Stimmen – Politiker, Intellektuelle, Studenten, Männer und Frauen, Dichter und Schriftsteller, Berühmte, Berüchtigte und völlig Unbekannte – zu Wort kommen und vermittelt so ein vielschichtiges und facettenreiches Bild des Lebens über fast fünf Jahrhunderte.
Rogans Buch besticht durch seine geografische Breite, die die arabische Welt von Nordafrika bis zur Arabischen Halbinsel umfasst, und durch die Tiefe, mit der es jeden Aspekt der modernen arabischen Geschichte beleuchtet. Es zeichnet die Entwicklung der arabischen Identität vom Osmanismus über den Arabismus bis zum Islamismus nach und behandelt Themen wie den Konflikt zwischen nationaler Unabhängigkeit und Fremdherrschaft, den arabisch-israelischen Konflikt und den Friedensprozess, Abdel Nasser und den Aufstieg des arabischen Nationalismus, die politische und wirtschaftliche Macht des Öls sowie den Konflikt zwischen säkularen und islamischen Werten.
Dieses vielschichtige, faszinierende und maßgebliche Werk ist der unverzichtbare Leitfaden zum Verständnis der Geschichte der modernen arabischen Welt – und ihrer Zukunft.