In „Starlight“ wendet sich Stella Gibbons von der offenen Satire von „Cold Comfort Farm“ ab und präsentiert stattdessen einen düstereren, atmosphärischeren Roman, der im London der Nachkriegszeit spielt. Die Geschichte folgt den beiden älteren Schwestern Gladys und Annie Barnes, die in einem heruntergekommenen Haus in Highgate leben. Ihr ruhiges Leben gerät aus den Fugen, als ihre neue Vermieterin, die rätselhafte und womöglich unheimliche Mrs. Gabrielle, mit ihren eigentümlichen spiritistischen Neigungen einzieht. Während die Spannungen zunehmen, durchdringt eine geheimnisvolle und beunruhigende Atmosphäre das Haus und zwingt die Schwestern, sich sowohl der Vergangenheit als auch der beunruhigenden Gegenwart zu stellen.
Anders als Gibbons' humorvollere Werke behandelt „Starlight“ Themen wie Altern, Armut und das Übernatürliche und verknüpft Elemente des Familiendramas mit gotischen Untertönen. Es ist ein nachdenklicher, eindringlicher Roman, der eine andere Seite von Gibbons' literarischem Schaffen zeigt.
Warum sollte man dieses Buch lesen?
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Ein wunderschön geschriebener Roman mit einer eindringlichen und atmosphärischen Kulisse.
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Eine einzigartige Mischung aus Realismus und subtilem gotischem Horror, die sich von Gibbons' satirischen Werken unterscheidet.
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Eine intime Schilderung des Alterns und der Einsamkeit im Nachkriegs-Großbritannien.
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Ein verstecktes Juwel für Fans von ruhiger, psychologisch tiefgründiger Erzählkunst.
Über den Autor
Stella Gibbons (1902–1989) war eine englische Schriftstellerin, Dichterin und Journalistin, die vor allem für ihre satirische Klassikerin „Cold Comfort Farm “ (1932) bekannt ist. Obwohl viele ihrer Werke Humor und Gesellschaftskritik enthalten, offenbart „Starlight“ ihr Talent für atmosphärisches Erzählen und psychologische Tiefe. Gibbons schrieb über 20 Romane, von denen viele eine Wiederentdeckung verdienen.