Kabul, 1978: Sitara Zalmani, Tochter einer angesehenen Familie, lebt ein privilegiertes Leben in der pulsierenden afghanischen Hauptstadt. Die 1970er-Jahre sind eine Zeit bemerkenswerter Hoffnungen unter der Führung von Persönlichkeiten wie Sardar Daoud, dem fortschrittlichen Präsidenten Afghanistans, und Sitaras geliebtem Vater, seinem engsten Vertrauten. Doch die Welt der zehnjährigen Sitara zerbricht, als Kommunisten putschen und den Präsidenten sowie Sitaras gesamte Familie ermorden. Nur sie überlebt. Von einem Wächter namens Shair aus dem Palast geschmuggelt, findet Sitara Zuflucht im Haus einer amerikanischen Diplomatin, die sie adoptiert und in Amerika aufzieht. In ihrer neuen Heimat nimmt Sitara den Namen Aryana Shepherd an und widmet sich mit ganzer Kraft ihrem Studium. Schließlich wird sie eine angesehene Chirurgin. Als Überlebende weigert sich Aryana, zurückzublicken, und beschließt stattdessen, das erlittene Trauma und den verheerenden Verlust zu verdrängen. New York, 2018: Vierzig Jahre nach jener schicksalhaften Nacht in Kabul gerät Aryanas Welt erneut aus den Fugen, als ein älterer Patient in ihrem Behandlungszimmer erscheint – ein Mann, den sie nie wiederzusehen geglaubt hätte. Es ist Chair, der Soldat, der sie rettete, aber möglicherweise ihre gesamte Familie ermordete. Ihn zu sehen, weckt in Aryanas Augen Wut und den Wunsch nach Antworten, vielleicht sogar nach Rache. Ihr wird klar, dass sie nicht weiterleben kann, ohne die Wahrheit zu finden. So begibt sich Aryana auf eine Suche, die sie zurück zum Schlachtfeld von Kabul führt, wo die korrupte Regierung und die fundamentalistischen Taliban aufeinandertreffen – und durch die schattenhaften Erinnerungen an die Welt, die sie liebte und verlor. Mutig, erhellend, herzzerreißend und doch hoffnungsvoll erzählt „Funken wie Sterne“ eine Geschichte von Heimat – von Amerika und Afghanistan, von Tragödie und Überleben, von Neuanfang und Erinnerung, in Nadia Hashimis einzigartiger Stimme.