Emotionale Intelligenz war ein internationaler Erfolg, stand über ein Jahr lang auf der Bestsellerliste der New York Times und verkaufte sich weltweit über fünf Millionen Mal. Nun hat Daniel Goleman erneut ein bahnbrechendes Werk verfasst, das die neuesten Erkenntnisse der Biologie und Hirnforschung zusammenfasst und aufzeigt, dass wir „auf Beziehungen angelegt“ sind und wie tiefgreifend diese Beziehungen jeden Aspekt unseres Lebens beeinflussen.
Weitaus mehr als uns bewusst ist, prägen unsere täglichen Begegnungen mit Eltern, Partnern, Vorgesetzten und sogar Fremden unser Gehirn und beeinflussen Zellen in unserem gesamten Körper – bis hin zu unseren Genen – zum Guten wie zum Schlechten. In „Soziale Intelligenz“ erforscht Daniel Goleman eine aufstrebende Wissenschaft mit verblüffenden Implikationen für unsere zwischenmenschliche Welt. Ihre grundlegendste Entdeckung: Wir sind auf Geselligkeit ausgelegt und befinden uns in einem ständigen „neuronalen Ballett“, das uns gehirnseitig mit den Menschen um uns herum verbindet.
Unsere Reaktionen auf andere und deren Reaktionen auf uns haben weitreichende biologische Folgen. Sie setzen eine Kaskade von Hormonen frei, die alles regulieren, vom Herzen bis zum Immunsystem. Gute Beziehungen wirken wie Vitamine, schlechte wie Gift. Wir können die Gefühle anderer Menschen „einfangen“ wie eine Erkältung, und die Folgen von Isolation oder anhaltendem sozialem Stress können lebensverkürzend sein. Goleman erklärt die überraschende Treffsicherheit von ersten Eindrücken, die Grundlage von Charisma und emotionaler Kraft, die Komplexität sexueller Anziehung und wie wir Lügen erkennen. Er beschreibt die Schattenseiten sozialer Intelligenz, von Narzissmus über Machiavellismus bis hin zur Psychopathie. Er enthüllt auch unsere erstaunliche Fähigkeit zur „Empathie“ sowie die Tragik derer, wie beispielsweise autistischer Kinder, deren Empathie beeinträchtigt ist.
Gibt es einen Weg, unsere Kinder glücklich zu erziehen? Was ist die Grundlage einer erfüllenden Ehe? Wie können Führungskräfte und Lehrkräfte das Beste in ihren Mitarbeitern und Schülern fördern? Wie können Gruppen, die durch Vorurteile und Hass gespalten sind, friedlich zusammenleben?
Die Antworten auf diese Fragen sind vielleicht gar nicht so schwer zu finden, wie wir einst dachten. Und Goleman verkündet seine erfreulichste Nachricht mit starker Überzeugung: Wir Menschen besitzen eine angeborene Neigung zu Empathie, Kooperation und Altruismus – vorausgesetzt, wir entwickeln die soziale Intelligenz, diese Fähigkeiten in uns selbst und anderen zu fördern.