Als Generalleutnant Roméo Dallaire den Auftrag erhielt, das Kommando über die UN-Mission in Ruanda zu übernehmen, glaubte er, nach Afrika zu reisen, um zwei Kriegsparteien zu einem von beiden Seiten gewünschten Frieden zu verhelfen. Stattdessen gerieten er und seine kleine internationale Truppe in einen Strudel aus Bürgerkrieg und Völkermord. Dallaire verließ Ruanda als gebrochener Mann; desillusioniert, suizidgefährdet und entschlossen, seine Geschichte zu erzählen.
Der preisgekrönte internationale Bestseller „ Shake Hands with the Devil“ ist ein Meilenstein der Kriegsliteratur: eine bemerkenswerte Geschichte vom Mut eines Soldaten und ein unvergessliches Porträt moderner Kriegsführung. Zugleich ist er eine vernichtende Anklage gegen die kleinlichen Bürokraten, die Dallaire die Männer und die operative Freiheit verweigerten, die er brauchte, um das Morden zu beenden. „Ich weiß, dass es einen Gott gibt“, schreibt Dallaire, „denn in Ruanda habe ich dem Teufel die Hand geschüttelt. Ich habe ihn gesehen, ich habe ihn gerochen und ich habe ihn berührt. Ich weiß, dass der Teufel existiert, und deshalb weiß ich, dass es einen Gott gibt.“