NEW YORK TIMES BESTSELLER • Der legendäre Biologe und Bestsellerautor verteidigt mit dieser seine gesamte Karriere umspannenden Sammlung von Essays, darunter zwanzig Texte, die zum ersten Mal in den Vereinigten Staaten veröffentlicht wurden, auf zeitgemäße und leidenschaftliche Weise die Wissenschaft und klares Denken.
Richard Dawkins ist seit Jahrzehnten ein brillanter Wissenschaftskommunikator, der beständig die Wunder der Natur beleuchtet und fehlerhafte Logik angreift. „Wissenschaft in der Seele“ vereint 42 Essays, Streitschriften und Lobgesänge – alle verfasst mit Dawkins’ charakteristischer Gelehrsamkeit, seinem unerbittlichen Witz und seiner ungetrübten Ehrfurcht vor der Natur.
Obwohl es drei Jahrzehnte umspannt, könnte dieses Buch nicht aktueller und dringlicher sein. Gewählte Amtsträger haben Vorurteilen Tür und Tor geöffnet, die ein halbes Jahrhundert lang inakzeptabel oder zumindest im Verborgenen agierten. In einer leidenschaftlichen Einleitung appelliert Dawkins an uns, darauf zu bestehen, dass die Vernunft im Mittelpunkt steht und dass Bauchgefühle, selbst wenn sie nicht die aufgewühlten dunklen Gewässer der Fremdenfeindlichkeit, Frauenfeindlichkeit oder anderer blinder Vorurteile widerspiegeln, bei Wahlen keine Rolle spielen sollten. In den Essays selbst, die vom Autor neu kommentiert wurden, untersucht er eine Reihe von Themen, darunter die Bedeutung empirischer Beweise, und prangert schlechte Wissenschaft, Religion an Schulen und Klimawandelleugner an.
Dawkins hegt eine ebenso große Leidenschaft für die „heilige Wahrheit der Natur“ und schildert hier mit seiner typischen Virtuosität die Pracht und Komplexität der Natur. So ist beispielsweise die eigentümliche Geschichte der Riesenschildkröten und Meeresschildkröten in die Erkundung der unermesslichen geologischen Zeiträume eingewoben – deren Wanderungen zwischen Wasser und Land uns eine tiefere Geschichte über die Evolution erzählen. In einer Zeit, in der so viele hochrangige Persönlichkeiten die Evolutionstheorie noch immer infrage stellen, fragt sich Dawkins, was Darwin wohl zu seinem eigenen Vermächtnis – „einer Mischung aus Begeisterung und Verzweiflung“ – sagen würde, und preist die Wissenschaft, die viele der Tugenden der Religion – „Erklärung, Trost und Erhebung“ – in sich vereint, ohne deren Schattenseiten wie Aberglaube und Vorurteile.
In einer Welt, die irrational geworden ist und Fakten feindlich gesinnt ist, ist „Wissenschaft in der Seele“ eine unverzichtbare Sammlung eines unentbehrlichen Autors.
Lob für „Wissenschaft in der Seele“
„Fesselnd … in herrlich pointierter und meinungsstarker Prosa verfasst … [Dawkins ist] einer der bedeutendsten Wissenschaftspublizisten des letzten halben Jahrhunderts.“ – The Christian Science Monitor
„Dawkins ist ein unerbittlicher Polemiker, ein Verteidiger der Vernunft und ein Feind des Aberglaubens.“ – John Horgan, Scientific American