Mitte 2019 war Rishi Sunak ein unbekannter Staatssekretär im Ministerium für Kommunalverwaltung. Sieben Monate später, mit 39 Jahren, war er Schatzkanzler und stand vor der schwersten Wirtschaftskrise der modernen Geschichte. Michael Ashcrofts neues Buch zeichnet Sunaks Aufstieg von der Apotheke seiner Eltern in Southampton über die Universität Oxford, die Londoner City und das Silicon Valley bis an die Spitze der britischen Politik nach.
Rishi Sunak: Der Aufstieg Es ist die Geschichte eines hochbegabten und fleißigen Sohnes von Einwanderern, der eine indische Erbin heiratet und selbst ein Vermögen erwirtschaftet; eines weltgewandten Südengländers, der die Wähler im ländlichen North Yorkshire für sich gewinnt – und eines vorsichtigen, fiskalpolitisch konservativen Finanzexperten, der zum ausgabenfreudigsten Schatzkanzler der Geschichte wird. Sunak wurde im Februar 2020 überraschend zum Finanzminister befördert, mit dem Auftrag, im Rahmen von Boris Johnsons Programm zur Angleichung der Lebensverhältnisse Investitionen und Chancen zu fördern. Innerhalb weniger Wochen hatte das Coronavirus Großbritannien in den Lockdown gezwungen, Tausende von Unternehmen gerieten in Not und Millionen von Arbeitsplätzen standen auf dem Spiel. Während das Gesundheitspersonal um Menschenleben kämpfte, lag es an Sunak, Existenzen zu retten. Dies ist die Geschichte, wie er alle Regeln über Bord warf und alles auf eine Karte setzte.