Verteidiger Mickey Haller ist zurück und übernimmt Fälle mit geringen Erfolgsaussichten, bei denen die Chancen auf einen Sieg bei eins zu einer Million liegen. Nachdem er einen zu Unrecht Verurteilten aus dem Gefängnis geholt hat, wird er mit Bitten von Inhaftierten überschwemmt, die ihre Unschuld beteuern. Er bittet seinen Halbbruder, den pensionierten LAPD-Detective Harry Bosch, die Briefe zu sichten, wohl wissend, dass die meisten Behauptungen falsch sein werden.
Bosch stößt auf einen Fall, der einer Nadel im Heuhaufen gleicht: Eine Frau sitzt im Gefängnis, weil sie ihren Ehemann, einen stellvertretenden Sheriff, getötet hat, beteuert aber weiterhin ihre Unschuld. Bosch prüft den Fall erneut und entdeckt Ungereimtheiten sowie eine Sheriff-Abteilung, die im Mordfall eines ihrer eigenen Kollegen auf schnelle Gerechtigkeit aus ist.
Nun steht Haller vor einem schweren Kampf vor Gericht – ein David gegen Goliath, der um die Rehabilitierung seines Mandanten kämpft. Der Weg für Anwalt und Ermittler ist voller Gefahren, denn jene, die eine Wiederaufnahme des Falls verhindern wollen, schrecken vor nichts zurück, um das Dreamteam Haller-Bosch an der Aufdeckung der Wahrheit zu hindern. Voller Intrigen und Gerichtsdrama beweist „Resurrection Walk“ einmal mehr, dass Michael Connelly „der konstant beste lebende Krimiautor“ (South Florida Sun Sentinel) ist.