Anfang der 1960er Jahre begab sich der junge Journalist Ryszard Kapuściński auf eine Reise durch die abgelegenen Winkel Polens und fing das Wesen einer Nation ein, die zwischen ihrer kommunistischen Vergangenheit und einer ungewissen Zukunft gefangen war. Seine lebendigen Porträts, die nun zum ersten Mal ins Deutsche übersetzt wurden, enthüllen ein Land, das so rätselhaft ist wie die fernen Länder, über die er berichtete. Von vergessenen Dörfern bis hin zu Kolchosen taucht Kapuściński in das Leben derer ein, die den versprochenen Anstieg des Lebensstandards nie erlebten – der Außenseiter, der an die Scholle Gebundenen und der Träumer, die sich nach Flucht sehnten.
Warum Sie es lesen sollten
- Bietet einen einzigartigen Einblick in das poststalinistische Polen, der literarische Reportage mit persönlicher Einsicht verbindet.
- Fängt die Kämpfe und Träume von Individuen in einem Land am Rande der Moderne ein.
- Enthält bisher unübersetzte Werke, die neue Perspektiven auf Kapuścińskis frühe Karriere eröffnen.
- Spricht Leser an, die sich für Geschichte, Kultur und die menschliche Verfassung interessieren.
Über den Autor
Ryszard Kapuściński (1932–2007) war ein polnischer Journalist, Fotograf und Autor. Er war bekannt für seine literarischen Reportagen, die oft die Grenzen zwischen Journalismus und Literatur verwischten. Kapuściński reiste ausgiebig und berichtete aus verschiedenen Konfliktgebieten und Entwicklungsländern. Seine Werke wurden in viele Sprachen übersetzt und brachten ihm internationale Anerkennung ein.