Diese fesselnde und triumphale Autobiografie des Autors von Der Film „The Mountain“ begleitet eine lebende Legende des Extrembergsteigens bei seinem Versuch, Geschichte zu schreiben – einen Achttausender nach dem anderen.
Achtzehn Jahre lang verfolgte Ed Viesturs das Ziel des Bergsteigens: die vierzehn Achttausender der Welt ohne Sauerstoffflaschen zu besteigen. „Keine Abkürzungen zum Gipfel“ erzählt ebenso sehr von dem Mann, der als erster Amerikaner dieses Ziel erreichte, wie von seiner atemberaubenden Unternehmung. Viesturs schildert die Geschichten seiner gefährlichsten Klettertouren und offenbart dabei einen Mann, der hin- und hergerissen ist zwischen der vertrauten, sicheren Welt, die er mit seinen Lieben teilt, und den majestätischen, tödlichen Orten, die nur er betreten kann.
Viesturs, ein außergewöhnlich vorsichtiger Bergsteiger, der einst 90 Meter unterhalb des Gipfels des Mount Everest umkehrte, aber vor dem Annapurna, der bekanntermaßen für jeden zweiten Gipfelerfolg einen Bergsteiger das Leben kostet, nicht zurückschreckte, lebt nach dem unnachgiebigen Motto: „Den Gipfel zu erreichen ist optional. Abzusteigen ist Pflicht.“ Mit dieser Philosophie beschreibt er eindrücklich die fatalen Fehlentscheidungen seiner Bergkameraden sowie einige seiner eigenen brenzligen Situationen und heldenhaften Rettungsaktionen. Und zum ersten Mal schildert er detailliert seine entscheidende und heldenhafte Rolle bei der Everest-Katastrophe von 1996, die durch Jon Krakauers Buch „ Into Thin Air“ berühmt wurde.
Neben der puren Faszination von Viesturs' Odyssee, „ Keine Abkürzungen an die Spitze“ Das Buch ist gespickt mit vielen humorvollen Momenten, die die Kameradschaft unter den Bergsteigern offenbaren. Es ist mehr als der erste vollständige Bericht über eine der beeindruckendsten Leistungen unserer Zeit; es ist das Porträt eines mutigen und hingebungsvollen Familienvaters und seiner Überzeugungen, die dieses überaus gefährliche und großartige Unterfangen prägten.