Das Mahabharata ist ein indisches Epos, in seiner ursprünglichen Sanskrit-Fassung vermutlich das umfangreichste, das je verfasst wurde. Es erzählt die Geschichte eines dynastischen Kampfes und liefert den sozialen, moralischen und kosmologischen Hintergrund für die entscheidende Schlacht. Die vorliegende englische Fassung ist eine Nacherzählung, die auf einer Übersetzung des Sanskrit-Originals von Pratap Chandra Roy basiert, die Anfang des 20. Jahrhunderts veröffentlicht wurde. William Buck hat die Geschichte gekürzt. Die ursprüngliche Übersetzung, von der er arbeitete, umfasst 5800 Seiten, während sein eigenes Buch weniger als ein Zehntel davon hat. Doch im Großen und Ganzen spiegelt Bucks Fassung den Ablauf der Ereignisse im Sanskrit-Epos wider, und er verwendet die traditionellen Techniken, wie beispielsweise Erzählungen in Erzählungen, Rückblenden und moralische Lehren, die den Hauptfiguren in den Mund gelegt werden. Es gibt weitere englische Versionen des Mahabharata, einige kürzer, andere länger. Doch abgesehen von William Bucks Fassung hat es keine geschafft, die Verschmelzung von Religion und Kampfgeist einzufangen, die das Originalepos durchdringt. Es gelingt dem Film hervorragend zu veranschaulichen, wie scheinbar großartige und bewundernswerte menschliche Bestrebungen sich im Lichte der Ewigkeit als erstaunlich unbedeutend erweisen.