Eine Sammlung von Essays hinterfragt die tief verwurzelte Annahme, dass Arbeit von Natur aus tugendhaft sei. Sie argumentiert, dass diese gesellschaftliche Betonung der Arbeit in der modernen Welt erheblichen Schaden anrichtet, und schlägt stattdessen vor, dass eine Reduzierung der Arbeit der wahre Weg zu Glück und Wohlstand ist. Der Autor behauptet, dass, wenn die Arbeit gerechter verteilt würde, was zu kürzeren Arbeitstagen führte, die Arbeitslosigkeit sinken und das allgemeine menschliche Wohlbefinden durch mehr Freizeit aufblühen würde.
Das Buch legt nahe, dass moderne technologische Fortschritte es jedem ermöglichen, mit deutlich weniger Arbeit, vielleicht nur vier Stunden am Tag, bequem zu leben. Diese neu gewonnene Freizeit, so der Autor, sollte nicht als bloßer Müßiggang betrachtet werden, sondern als Gelegenheit zur kulturellen Bereicherung, intellektuellen Beschäftigung und größerem Engagement in Kunst und Wissenschaft. Die Essays untersuchen, wie die historische Vorstellung von Arbeit als moralische Pflicht, die oft von privilegierten Klassen auferlegt wurde, in einem Zeitalter der reichlichen Produktion nicht mehr relevant ist.