„Ich will sterben, aber ich will Tteokbokki essen“ von Baek Sehee ist eine offene und bewegende Autobiografie, die den Kampf der Autorin mit Dysthymie, einer Form chronischer Depression, schildert. In mehreren Sitzungen mit ihrer Psychiaterin teilt Baek Sehee ihre tiefsten Gedanken und Gefühle und bietet so einen unverblümten und nachvollziehbaren Einblick in das Leben mit einer psychischen Erkrankung. Schon der Titel spiegelt die widersprüchlichen Gefühle wider, die viele Menschen mit Depressionen erleben: den starken Wunsch, dem Schmerz zu entfliehen, und gleichzeitig die Freude an den kleinen Dingen des Lebens, wie zum Beispiel dem Essen von Tteokbokki (einem beliebten koreanischen Streetfood). Diese Autobiografie bietet nicht nur Einblicke in die Komplexität psychischer Erkrankungen, sondern erinnert auch tröstlich daran, dass es in Ordnung ist, Hilfe zu suchen und Trost in den kleinen Dingen zu finden.
Warum Sie dieses Buch lesen sollten
- Bietet einen unverblümten und nachvollziehbaren Bericht über das Leben mit chronischer Depression.
- Bietet Einblicke in die Komplexität der psychischen Gesundheit.
- Ermutigt die Leser, Hilfe zu suchen und Trost in den kleinen Dingen zu finden.
- Die Offenheit der Memoiren kann dazu beitragen, das Stigma rund um psychische Erkrankungen abzubauen.
- Es verbindet persönliche Erzählungen mit professionellen Erkenntnissen und ist somit eine wertvolle Ressource für diejenigen, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben.
Über den Autor
Baek Sehee ist eine südkoreanische Autorin und ehemalige Lektorin eines Verlags. Ihr Debütroman „Ich will sterben, aber ich will Tteokbokki essen“ fand aufgrund seiner ehrlichen Darstellung psychischer Probleme großen Anklang bei vielen Lesern in Südkorea und darüber hinaus. Baek Sehee schreibt weiterhin und setzt sich für mehr Aufklärung über psychische Gesundheit ein. Sie nutzt ihre Bekanntheit, um offene Gespräche über psychische Erkrankungen zu fördern.