Guy Standings „Human Capital“ untersucht kritisch das moderne Bildungssystem und hinterfragt dessen Wirksamkeit bei der Förderung von vielseitig entwickelten Persönlichkeiten. Das Buch beleuchtet, warum sowohl Pädagogen als auch Studenten Stress und Unzufriedenheit erleben, und argumentiert, dass eine allgegenwärtige Konzentration auf „Humankapital“ – Fähigkeiten und Wissen für den Arbeitsmarkt – das Streben nach Wahrheit, Schönheit und Moral in den Schatten gestellt hat. Standing vertritt die Auffassung, dass Bildung, die von Natur aus ein öffentliches Gut ist, von kommerziellen Interessen vereinnahmt wurde, wodurch sie zu einem Instrument der gesellschaftlichen Kontrolle anstatt der menschlichen Emanzipation wurde. Dieses abschließende Werk in seiner Reihe über die Commons untersucht, wie die verlorenen Werte der Bildung für das Gemeinwohl zurückgewonnen werden können.
Warum Sie es lesen sollten?
- Gewinnen Sie eine kritische Perspektive auf den aktuellen Zustand der Bildung und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen.
- Verstehen Sie, wie das Konzept des „Humankapitals“ Lehrpläne und Bildungseinrichtungen umgestaltet hat.
- Erforschen Sie Argumente für die Wiederbelebung der intrinsischen Werte der Bildung jenseits des wirtschaftlichen Nutzens.
- Entdecken Sie Einblicke, wie Bildung als ein gemeinsames öffentliches Gut neu gedacht werden kann.
Über den Autor
Guy Standing ist ein britischer Ökonom und Professorial Research Associate an der School of Oriental and African Studies, University of London. Er ist bekannt für seine Arbeiten über das Prekariat, einen Begriff, den er prägte, um eine neue soziale Klasse zu beschreiben, die auf dem Arbeitsmarkt Unsicherheit und Prekarität erfährt. Standing ist Autor zahlreicher Bücher über Arbeitsökonomie, Sozialpolitik und die Commons und setzt sich für politische Maßnahmen wie das bedingungslose Grundeinkommen ein. „Human Capital“ ist das abschließende Buch in seiner Reihe über die Commons.