Samuel Becketts Roman aus dem Jahr 1961, Wie es ist (Originaltitel Comment c'est), stellt eine herausfordernde und innovative Auseinandersetzung mit der menschlichen Existenz dar. Durch eine fragmentierte, minimalistische Erzählung kriecht ein namenloser Protagonist durch eine schlammige Landschaft und berichtet von Erfahrungen und einer komplexen Beziehung zu einem anderen Wesen, Pim, die von gegenseitigem Leid und Abhängigkeit geprägt ist. Das in drei Teile gegliederte Buch – vor, mit und nach Pim – verwendet eine karge Sprache und eine gebrochene Syntax, um über Isolation, die Suche nach Sinn und die Absurdität der Existenz zu meditieren, was es zu einem Eckpfeiler von Becketts literarischem Werk macht.
Warum Sie es lesen sollten?
- Eine tiefgründige Auseinandersetzung mit existenziellen Themen wie Verzweiflung, Ausdauer, Erinnerung und Identität.
- Zeigt Becketts meisterhaften Einsatz von experimenteller Sprache und Erzählstruktur.
- Bietet eine tiefgehende philosophische Auseinandersetzung mit dem Absurdismus und den Grenzen menschlicher Kommunikation.
- Unverzichtbare Lektüre für alle, die sich für Avantgarde- und modernistische Literatur interessieren.