„How Beautiful We Were“ von Imbolo Mbue, der Autorin des Bestsellers „Behold the Dreamers“, erzählt die jahrzehntelange Geschichte von Kosawa, einem fiktiven afrikanischen Dorf, und seinem erbitterten Kampf gegen ein amerikanisches Ölunternehmen. Konfrontiert mit schwerer Umweltzerstörung, verseuchtem Wasser und zerstörten Anbauflächen durch Ölverschmutzungen, kämpfen die Dorfbewohner um ihre angestammte Heimat und Zukunft, nachdem Versprechen zur Säuberung und Entschädigung immer wieder gebrochen wurden.
Die Erzählung beginnt mit der unheilvollen Zeile: „Wir hätten wissen müssen, dass das Ende nahte.“ In Kosawa haben die Operationen des amerikanischen Ölkonzerns zu weit verbreiteten ökologischen Schäden geführt. Toxisches Wasser verursacht Krankheiten und Tod, insbesondere bei Kindern, und Pipeline-Leckagen machen das Land unfruchtbar. Angesichts einer gleichgültigen Regierung und unerfüllter Unternehmensversprechen beschließen die Menschen in Kosawa, Widerstand zu leisten. Erzählt durch die Augen einer Generation, insbesondere eines Mädchens namens Thula, das zu einer revolutionären Anführerin wird, erforscht der Roman den tiefgreifenden Konflikt zwischen ungezügelter Unternehmensgier, dem bleibenden Erbe des Kolonialismus und der heftigen Entschlossenheit einer Gemeinschaft, ihr Land und ihre Lebensweise zu schützen, selbst unter immensen persönlichen Opfern.
Warum Sie es lesen sollten?
- Erforscht drängende Themen wie Umweltgerechtigkeit, Unternehmensverantwortung und indigene Rechte.
- Zeigt die Widerstandsfähigkeit einer Gemeinschaft und die Entwicklung einer jungen Frau zu einer revolutionären Anführerin.
- Bietet eine kritische Untersuchung der postkolonialen Ausbeutung und der Auswirkungen globaler Konzerne.
- Eine kraftvolle und bewegende Erzählung über Opfer, menschliche Würde und den Kampf für Freiheit.