Jónas beginnt zu ahnen, dass sein Leben nicht so verlaufen ist, wie er es sich vorgestellt hatte. Geschieden und einsam, ohne viel Lebenssinn, beschließt er, ein One-Way-Ticket irgendwohin zu kaufen, ohne die Absicht, jemals zurückzukehren.
Als er am seltsam verlassenen Flughafen des trostlosen Ferienortes ankommt (er hatte das billigste Last-Minute-Angebot gefunden) und vor dem Hotel Silence steht, das eindeutig schon bessere Zeiten gesehen hat, scheint es der ideale Ort zu sein, um allem ein Ende zu setzen. Es gibt kein Abendessen, die Sanitäranlagen funktionieren kaum, und das Hotelpersonal wirkt etwas abwesend.
Doch als sich seine Beziehung zu May und ihrem kleinen Sohn Adam zu einer Freundschaft entwickelt und er die traumatische Geschichte dieses vom Krieg zerrissenen Landes zu verstehen beginnt, findet Jónas Gründe, weiterzumachen. Die Rohre müssten dringend festgezogen, die Steckdosen neu verkabelt und die Fensterrahmen neu gestrichen werden.
Dies ist eine Geschichte über die Entdeckung der richtigen Perspektive, darüber, wie man weitermacht, wenn das Leben aus den Fugen gerät, und darüber, wie man selbst unter schwierigsten Umständen Glück und Liebe findet.