„Für einen weiteren Tag“ erzählt die Geschichte einer Mutter und ihres Sohnes und einer Beziehung, die ein Leben lang und darüber hinaus Bestand hat. Der Film geht der Frage nach: Was würdest du tun, wenn du einen weiteren Tag mit einem verstorbenen geliebten Menschen verbringen könntest?
Als Kind hörte Charley „Chick“ Benetto von seinem Vater: „Du kannst ein Muttersöhnchen oder ein Vatersöhnchen sein, aber nicht beides.“ Also entscheidet er sich für seinen Vater, nur um mitansehen zu müssen, wie dieser verschwindet, als Charley kurz vor der Pubertät steht.
Jahrzehnte später ist Charley ein gebrochener Mann. Alkohol und Reue haben sein Leben zerstört. Er verliert seinen Job, verlässt seine Familie und erreicht den Tiefpunkt, als er erfährt, dass seine einzige Tochter ihn von ihrer Hochzeit ausgeschlossen hat. Daraufhin beschließt er, sich das Leben zu nehmen.
Er unternimmt mitten in der Nacht eine Fahrt in seine kleine Heimatstadt, um sich das Leben zu nehmen. Doch nachdem ihm auch dieser Plan misslingt, taumelt er zurück zu seinem alten Haus und macht dort eine erstaunliche Entdeckung. Seine Mutter, die acht Jahre zuvor gestorben war, lebt noch immer dort und empfängt ihn, als wäre nichts geschehen.
Was folgt, ist jener eine „normale“ Tag, nach dem sich so viele von uns sehnen: die Chance, sich mit einem verstorbenen Elternteil auszusöhnen, Familiengeheimnisse zu lüften und um Vergebung zu bitten. Irgendwo zwischen diesem und dem nächsten Leben erfährt Charley erstaunliche Dinge über seine Mutter und ihre Opfer, die er nie zuvor wusste. Und mit ihrer liebevollen Unterstützung versucht er, die Scherben seines Lebens wieder zusammenzusetzen.