Die außergewöhnliche Geschichte der Lösung eines Rätsels, das Mathematiker seit dem 17. Jahrhundert vor ein Rätsel gestellt hat. Die Lösung des Fermatschen Satzes ist die bedeutendste mathematische Entwicklung des 20. Jahrhunderts.
1963 stieß ein Schüler beim Stöbern in seiner örtlichen Bibliothek auf das größte mathematische Problem der Welt: Fermats letzten Satz, ein Rätsel, das jedes Kind verstehen kann, das aber Mathematiker seit über 300 Jahren beschäftigt. Der gerade einmal zehnjährige Andrew Wiles träumte davon, es zu lösen. Wiles' lebenslange Faszination für diese scheinbar einfache Herausforderung eines längst verstorbenen Franzosen ist eine bewegende Geschichte von Aufopferung und außergewöhnlicher Entschlossenheit. Schließlich musste Wiles sieben Jahre lang im Verborgenen und in Isolation arbeiten und die gesamte Kraft der modernen Mathematik nutzen, um seinen Kindheitstraum zu verwirklichen. Viele vor ihm hatten es versucht und waren gescheitert, darunter ein Frauenheld aus dem 18. Jahrhundert, der in einem Duell getötet wurde. Einer Französin aus dem 18. Jahrhundert gelang ein bedeutender Durchbruch bei der Lösung des Rätsels, doch da Frauen der Zutritt zur École Polytechnique verboten war, musste sie die Mathematikvorlesungen dort als Mann verkleidet besuchen. Fermats letzter Satz ist eine bemerkenswerte Geschichte menschlichen Strebens und intellektueller Brillanz über drei Jahrhunderte hinweg und wird sowohl Fachleute als auch allgemeine Leser faszinieren.