Mick Conefreys „Fallen“ rekonstruiert akribisch das Leben und die letzte Expedition von George Mallory, dem legendären Bergsteiger, der 1924 am Mount Everest verschwand. Diese Biografie geht über den Mythos hinaus und enthüllt einen komplexen Mann, der lang gehegte Ansichten über seinen Charakter, seine Führungsqualitäten und den verhängnisvollen Aufstieg infrage stellt.
Mallory war eine faszinierende Persönlichkeit – athletisch, charismatisch und ein erfahrener Kletterer, aber auch ein Draufgänger und ein Mann der Widersprüche. Conefrey erforscht seine sozialistischen Ideale, seine Verbindungen zur Bloomsbury Group und seine oft chaotische Herangehensweise, die im Gegensatz zu seinem Ehrgeiz stand. Das Buch setzt sich mit den Kontroversen um die Expedition von 1922 auseinander, die von den Todesfällen der Träger geprägt war, und dem tragischen Verlust seines jungen Kletterpartners Andrew Irvine im Jahr 1924. Basierend auf persönlichen Tagebüchern, Briefen, Memoiren und umfangreichen historischen Dokumenten präsentiert „Fallen“ eine forensische Untersuchung von Mallorys Versuchen, den höchsten Gipfel der Welt zu bezwingen. Es versucht, den Menschen hinter dem Rätsel zu entschlüsseln und zu hinterfragen, warum er immer wieder zum Everest zurückkehrte und ob er den Gipfel erreichte.
Warum Sie es lesen sollten?
- Entdeckt den authentischen George Mallory und trennt Fakten von der romantisierten Legende.
- Bietet einen fundierten Bericht über die frühen Everest-Expeditionen und ihre menschlichen Kosten.
- Erforscht das dauerhafte Geheimnis von Mallorys letztem Aufstieg und die wahre Natur menschlichen Ehrgeizes.
- Bietet Einblicke in die Erforschung des frühen 20. Jahrhunderts und die Entstehung des Bergsteigens als kulturelles Phänomen.