Die bohrenden Fragen der Suchenden durchdringen dieses Buch. Es enthält alles: den Schmerz, die Verwirrung, die nagende Sehnsucht, alles, was es bedeutet, Mensch zu sein, zu leben und zu begehren. Und durch all das hindurch erklingt die klare, kraftvolle und unerschütterliche Stimme eines Meisters, der uns daran erinnert, dass das Einzige, was zwischen dem Menschlichen und dem Göttlichen, dem Endlichen und dem Unendlichen, dem Suchen und dem Finden steht, die Wahl ist.
Was bedeutet diese Entscheidung? Nicht etwa der Erwerb bahnbrechender Erkenntnisse, sondern die entschlossene Weigerung, die eigene Unwissenheit zu stärken, die eigenen Täuschungen zu untermauern und die eigenen Grenzen zu beschönigen.
Die Gefahr, so Sadhguru, liegt nicht darin, in der Dunkelheit zu verharren, die sich jedem erhellen lässt, der sie aufrichtig begehrt, sondern darin, sich mit einem oberflächlichen Glanz, einem trügerischen Schein, zufriedenzugeben. Die Gefahr liegt nicht im eiligen Suchen, sondern im oberflächlichen Erreichen.
„Poliere deine Ignoranz nicht“, warnt er in diesem Buch immer wieder, einprägsam und aphoristisch. „Sie könnte glänzen.“