In seinem Buch „Determined“ stellt Robert M. Sapolsky eine der fundamentalen Annahmen der menschlichen Existenz infrage – den freien Willen. Gestützt auf jahrzehntelange Forschung in Neurowissenschaften, Psychologie und Verhaltensbiologie argumentiert Sapolsky, dass jede unserer Entscheidungen unausweichlich das Ergebnis biologischer und umweltbedingter Faktoren ist, die außerhalb unserer Kontrolle liegen. Von Genetik und Hormonen bis hin zu vergangenen Erfahrungen und sozialen Einflüssen liefert er überzeugende Argumente dafür, dass unser Gefühl der Selbstwirksamkeit eine Illusion ist. Doch anstatt zu Nihilismus zu führen, kann diese Erkenntnis, so Sapolsky, mehr Empathie, Mitgefühl und ein Überdenken gesellschaftlicher Strukturen wie Gerechtigkeit und Moral fördern.
Warum sollte man dieses Buch lesen?
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Eine provokante und tiefgründig recherchierte Auseinandersetzung mit freiem Willen und Determinismus.
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Setzt sich mit modernsten neurowissenschaftlichen Erkenntnissen auseinander, um unser Verständnis des menschlichen Verhaltens in Frage zu stellen.
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Fördert einen Perspektivenwechsel, der zu mehr Mitgefühl und sozialem Wandel führen kann.
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Geschrieben in Sapolskys einnehmendem, zugänglichem Stil, macht es komplexe Wissenschaft verständlich.
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Ideal für Leser von „Behave“ und „Why We Sleep“ sowie für alle, die sich für Psychologie, Philosophie und Ethik interessieren.
Über den Autor
Robert M. Sapolsky ist ein renommierter Neurowissenschaftler, Primatologe und Autor, der für seine Fähigkeit bekannt ist, komplexe wissenschaftliche Ideen in fesselnde Geschichten zu verwandeln. Als Professor an der Stanford University widmet er sich seit Jahren der Erforschung von Stress, Verhalten und der Biologie der Entscheidungsfindung. Seine früheren Werke, darunter „Behave: The Biology of Humans at Our Best and Worst“ und „Why Zebras Don't Get Ulcers“ , wurden für ihren aufschlussreichen und oft humorvollen Zugang zu Wissenschaft und menschlicher Natur hoch gelobt. „Determined“ setzt seine Erkundung dessen fort, was uns zu dem macht, was wir sind, und hinterfragt die Grundlagen menschlicher Entscheidungen.