„Christopher und seinesgleichen“ ist Christopher Isherwoods offene und ehrliche Autobiografie über seine Jahre in Berlin (1929–1939), eine Zeit, die später seine berühmtesten Werke, darunter „Goodbye to Berlin“ (die Vorlage für „Cabaret “), inspirieren sollte. Dieser autobiografische Bericht bietet einen zutiefst persönlichen Einblick in Isherwoods Erfahrungen als junger Schriftsteller, der seine Sexualität erforschte und den Aufstieg Nazi-Deutschlands miterlebte.
Das Buch schildert seine Beziehungen, insbesondere zu seinem Lebensgefährten Heinz Neddermeyer, und seine Kontakte zur Bohème und queeren Szene des Berlins der Weimarer Republik. Isherwood reflektiert zudem seine Freundschaften mit Persönlichkeiten wie W. H. Auden und Stephen Spender und gewährt so Einblicke in die literarische und politische Landschaft jener Zeit.
Warum sollte man dieses Buch lesen?
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Eine unverblümte, ehrliche Autobiografie , die sich mit Sexualität, Selbstfindung und politischen Umbrüchen auseinandersetzt.
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Ein lebendiges Porträt Berlins der 1930er Jahre , das die pulsierende, aber auch prekäre Kulturszene der Stadt vor der Machtergreifung des Naziregimes einfängt.
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Ein entscheidendes Stück LGBTQ+-Geschichte , das Licht auf queeres Leben in einer Zeit zunehmender Unterdrückung wirft.
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Ein Blick hinter die Kulissen literarischer Kreise , mit berühmten Schriftstellern und ihren politischen und künstlerischen Dilemmata.
Über den Autor
Christopher Isherwood (1904–1986) war ein englisch-amerikanischer Romancier und Dramatiker, der vor allem für seine Werke „Goodbye to Berlin“ , „A Single Man“ und „The Berlin Stories“ bekannt ist. In seinen Werken thematisierte er häufig Identität, Sexualität und politische Unruhen, was ihn zu einer bedeutenden Figur sowohl der Literatur des 20. Jahrhunderts als auch der LGBTQ+-Geschichte macht.