Eine prunkvolle Belle-Epoque-Erzählung über eine Kurtisane und einen Liebhaber, der halb so alt ist wie sie. Cheri gilt als Colettes bestes Buch. Eine lebendige, glaubwürdige Liebesgeschichte zwischen einer älteren Frau und einem jüngeren Mann.
Lea de Lonval ist eine prächtige und alternde Kurtisane, die sich dem Ende ihrer Karriere gegenübersieht. Die letzten sechs Jahre widmete sie der amourösen Erziehung des exquisit schönen und verwöhnten Cheri – einem Playboy, der halb so alt ist wie sie. Als für Cheri eine vorteilhafte Ehe arrangiert wird, beschließt Lea widerwillig, dass ihre Beziehung enden muss.
Doch keiner der Liebenden kann vorhersehen, wie tief sie miteinander verbunden sind oder wie viel sie aufgeben müssen. Erst 1920 veröffentlicht, wurde es sofort von Marcel Proust und André Gide als Meisterwerk gefeiert. „Ich verschlang Cheri in einem Zug.
Warum Sie es lesen sollten?
- Es beleuchtet die ergreifenden Themen des Alterns, der gesellschaftlichen Erwartungen und des Endes einer Ära durch eine fesselnde Liebesgeschichte.
- Es bietet eine einzigartige Erzählstimme, die eine frische und intime Perspektive auf eine Beziehung mit großem Altersunterschied liefert.
- Es gibt den Lesern einen Einblick in die Belle Époque und stellt ihre Atmosphäre und gesellschaftlichen Zwänge nach.
- Es untersucht die Opfer und emotionalen Verbindungen, die Altersunterschiede und gesellschaftliche Grenzen überwinden.
Über die Autorin
Colette ist eine gefeierte französische Schriftstellerin, bekannt für ihre aufschlussreiche Erkundung weiblicher Erfahrungen und die Komplexität menschlicher Beziehungen. Ihre evocative Prosa und scharfe Beobachtung gesellschaftlicher Sitten brachten ihr weitreichende Anerkennung ein. Colettes Werk, oft semi-autobiographisch, befasst sich mit Themen wie Liebe, Verlust und den sich wandelnden Dynamiken der Identität, insbesondere im Kontext der Belle Époque. Sie gilt als eine Hauptfigur der französischen Literatur.