„Hier spüre ich, dass ich genau den Ort erreicht habe, den ich auf der ganzen Welt am meisten brauchte … Die Hügel ringsum erscheinen mir wie ein smaragdgrünes Gefäß, übervoll mit Frieden und Sonnenschein. Die Stille ist wie eine Blume, die ihre Blütenblätter voller Schönheit entfaltet und ihren Honig der Weisheit im Herzen bewahrt. Mein Leben ist erfüllt.“ – Rabindranath Tagore
Millionen Menschen reisen aus den staubigen Ebenen in die Berge – auf der Suche nach Erholung von Hitze und Langeweile, von körperlichen und seelischen Leiden; oder einfach nur, um den Blick auf schneebedeckte, von der aufgehenden Sonne erleuchtete Gipfel zu genießen. Und Millionen leben auch in diesen Höhenlagen, Bewohner, die manchmal wegziehen, aber immer wieder zurückkehren, denn die Berge sind ein Zuhause wie kein anderes.
„Was ist es an den Bergen, das uns immer wieder zu ihnen zieht?“, fragt einer der Herausgeber dieser Sammlung. Auf diesen Seiten zeigen uns über vierzig Schriftsteller – von einer Tochter der Tagore-Familie und einem britischen Kolonialbeamten im 19. Jahrhundert bis hin zu einem jungen Dichter und einem Tagelöhner aus der indigenen Bevölkerung im 21. Jahrhundert – die vielfältigen Gründe dafür: Grüne Hügel, die in der Sonne leuchten; der Duft von Kiefern und Nebel; das Rauschen des Windes in den Deodar-Zedern; der Gesang der Drossel; ein Gebetsritual; ein Picknick, eine Feier, eine heimliche Affäre. Sie zeigen uns auch die vielschichtige Geschichte der Bergorte, die während der britischen Kolonialzeit entstanden und im unabhängigen Indien neu gestaltet wurden; die Not und das Elend hinter der Schönheit; die ambivalenten Auswirkungen des Fortschritts.
Reich an tiefgründigen Erfahrungen und lyrischem Ausdruck und mit einigen atemberaubenden Bildern der Hügellandschaft, Zwischen Himmel und Erde Diese großartige Sammlung wurde von zwei der bedeutendsten indischen Schriftsteller zusammengestellt, die beide eine lebenslange Verbindung zu den Bergen pflegen. Zu den Autoren, deren Werke in fast allen Regionen Indiens in den Bergen geschrieben wurden, gehören Rumer Godden, Rabindranath und Abanindranath Tagore, Emily Eden, Francis Younghusband, Jim Corbett, Jawaharlal Nehru, Khushwant Singh, Keki Daruwalla und natürlich die beiden Herausgeber selbst. Gemeinsam haben sie ein Buch geschaffen, zu dem Sie noch viele Jahre zurückkehren werden.